Kinder

Kinderpsychotherapie unterscheidet sich von der Psychotherapie mit Erwachsenen unter anderem in der Gestaltung der Begegnung. Umso jünger die Kinder, desto weniger drücken sie sich und ihre Erlebnisse in Worten, sondern vielmehr im Spiel aus – das therapeutische Spielen ist somit ein zentrales Mittel in der Therapie mit Kindern.
Im Fall von älteren Kindern und Jugendlichen kann es – neben dem Gespräch – zum Einsatz von kreativen Techniken (Malen, Gestalten,..) kommen.

Ein wichtiges Element in meiner therapeutischen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen ist der regelmäßige Austausch mit Eltern bzw. Erziehungsberechtigten und wenn hilfreich auch mit Kindergarten, Schule, Hort etc.

Auch in der Psychotherapie mit Kindern gilt die Verschwiegenheitspflicht – dem Kind gegenüber.

In den Elterngesprächen wird nicht über die Therapieinhalte gesprochen, sondern nur über den Verlauf. Diese Gespräche sollen den Eltern die Möglichkeit bieten über ihre Beobachtungen zu berichten.

Vor dem Kennenlernen des Kindes führe ich in jedem Fall ein ausführliches Erstgespräch mit zumindest einem Elternteil beziehungsweise der zuständigen Betreuungsperson. Das Erstgespräch findet ohne dem Kind statt, um gemeinsam abzuklären, worum es geht, um meine Arbeitsweise zu erläutern und um Ihren Anliegen, Wünschen und Vorstellungen Raum zu geben, Fragen zu klären und Organisatorisches zu vereinbaren.

In der therapeutischen Arbeit mit Kindern kann es um folgende Themen gehen:

  • Ängste in der Schule, beim Schlafengehen, außerhalb der Familie
  • Lern- und Leistungsprobleme
  • Schulverweigerung
  • Konzentrationsschwierigkeiten
  • ADHS oder ADS
  • Verhaltensauffälligkeiten in der Entwicklung
  • Aggressivität
  • Trennung der Eltern
  • Mobbing
  • Bettnässen
  • Psychosomatische Beschwerden
  • Sexueller Missbrauch oder Gewalt